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Funktionstraining - Wichtige Informationen

Ärztliche Verordnung

Ärztliche Verordnung

Die (nicht budgetbelastende) Verordnung (Formblatt Muster 56) ist Grundlage bei der Prüfung einer Leistungsübernahme durch den Kostenträger und muss deshalb unbedingt erhalten:

  • Die Diagnose nach ICD 10, ggf. die Nebendiagnosen, soweit sie Berücksichtigung finden müssen oder Einfluss auf die Verordnungsnotwendigkeit haben
  • Die Gründe und Ziele, Funktionstraining erforderlich ist; dazu sind auch Angaben über die vorliegenden Funktionseinschränkungen und zur psychischen und physischen Belastbarkeit zu machen
  • Die Dauer des Funktionstrainings und die Anzahl der Übungsveranstaltungen pro Woche
Diagnose mit Spezifizierung/Funktionseinschränkung

Diagnose mit Spezifizierung/Funktionseinschränkung

Die Diagnose sollte eindeutig formuliert sein. Die Spezifizierung hilft, Art und Intensität des Sportes individuell festzulegen. Art und Schweregrad der Funktionseinschränkung sind hier ebenso wichtig wie Prognose und Begleiterkrankungen.

Ziel des Funktionstrainings

Ziel des Funktionstrainings

Funktionstraining kommt für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in Betracht, um sie unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern. Insbesondere kann Funktionstraining bei Erkrankungen oder Funktionseinschränkungen der Stütz- und Bewegungsorgane angezeigt sein.

Gruppengröße und Dauer der Übungsveranstaltungen

Gruppengröße und Dauer der Übungsveranstaltungen

  • Funktionstraining wird als Gruppenbehandlung unter fachkundiger Anleitung durchgeführt
  • Die Gruppengröße ist auf maximal 15 Personen begrenzt
  • Die Dauer der Übungsveranstaltung soll grundsätzlich mindestens 30 Minuten bei Trockengymnastik bzw. grundsätzlich mindestens 15 Minuten bei Wassergymnastik betragen. Bei diesen Zeitangaben handelt es sich um eine Mindestdauer und nicht um eine Regeldauer.
Funktionstrainingsumfang

Funktionstrainingsumfang

  • Grundsätzlich ist die Verordnung von Funktionstraining zeitlich begrenzt
  • Das Funktionstraining findet in der Regel einmal odder zweimal pro Woche statt
  • Die Finanzierung des Funktionstrainings kann für einen begrenzten Zeitraum von 12 Monaten, bei schwererer Beeinträchtigung der Bewegung von 24 Monaten von den Krankenkassen übernommen werden
  • Trocken- und Wassergymnastik können sich ergänzen; sofern beide Formen medizinisch erforderlich sind, sollen sie an jeweils verschiedenen Wochentagen stattfinden.
Rechtsgrundlage für das Funktionstraining

Rechtsgrundlage für das Funktionstraining

Funktionstraining ist eine ergänzende Leistung zur Rehabilitation und wird gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 4 SGB IX in Verbindung mit § 43 SGB V als Sachleistung durch die gesetzliche Krankenversicherung erbracht. Es ist zu unterscheiden von der Einzel- oder Gruppenkrankengymnastik, die im Rahmen des ärztlichen Budgets als Heilmittel nach des ärztlichen Budgets als Heilmittel nach dem Heilmittelkatalog verordnet werden kann. Die Durchführung wird durch die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01.01.2011 geregelt.

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