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Rehasport - Wichtige Informationen

Ärtzliche Verordnung

Ärtzliche Verordnung

Der Antrag auf Kostenübernahme (Formblatt 56) belastet nicht das „Budget“, da es sich nicht um ein Heilmittel handelt, sondern um eine Rehabilitationsleistung. Der Antrag ist die Grundlage bei der Prüfung einer Leistungsübernahme durch die Krankenkasse und muss deshalb unbedingt enthalten:

  • Diagnose nach ICD 10
  • Schädigung der Körperfunktionen und Körperstrukturen
  • Rehabilitationsziel
  • Anzahl der Übungseinheiten (UE)
  • Empfohlene Rehabilitationssportart
Diagnose mit Spezifizierung/Funktionseinschränkung

Diagnose mit Spezifizierung/Funktionseinschränkung

Neben der Diagnose muss aus der Verordnung insbesondere die Schädigung der Körperfunktionen und Körperstrukturen hervorgehen, denn erst durch die Beeinträchtigung der Aktivität und Teilhabe entsteht ein Rehabilitationsanspruch.

Ziel des Rehabilitationssports

Ziel des Rehabilitationssports

Ziel ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit soll gestärkt und zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben motiviert werden. Nur so kann ein nachhaltiger Rehabilitationserfolg gesichert werden. Man weiß heutzutage, dass Sport- und Bewegungsaktivitäten die Lebenszeit verlängern können, insbesondere bei bereits vorhandenen Risikofaktoren. Regelmäßige Bewegung in Form von Ausdauer- und Kraftsport hält jung und sorgt für persönliches Wohlbefinden.

Rehabilitationsumfang

Rehabilitationsumfang

In der Regel werden

  • 50 Übungseinheiten innerhalb 18 Monaten verordnet
  • Bei bestimmten Indikationen können 120 ÜE innerhalb von 36 Monaten verordnet werden
  • Im Koronarsport werden 90 ÜE innerhalb von 30 Monaten verordnet werden
  • Eine längere Leistungsdauer ist nach Einzelfallprüfung möglich
Beispiele für Rehabilitationsziele

Beispiele für Rehabilitationsziele

  • Erhaltene/gestärkte Funktionen der Stütz- und Bewegungsorgane mit Blick auf: Motorische (Rest) Funktion, Statik und Struktur oder optimaler Hilfsmitteleinsatz
  • Erhaltene/verbesserte Funktion innerer Organe z.B. für: Herzkreislauf, Lunge, Niere, Stoffwechsel arterielle/venöse Durchblutung
  • Erhaltene/verbesserte Kompensationsfunktionen bei Sinnesbehinderung Mit Zielrichtung: Koordination und Bewegung, räumliche Orientierung oder optimaler Hilfsmitteleinsatz
  • Erhaltene/verbesserte Funktion desperipheren und zentralen Nervensystems z.B. von: Koordination, Gleichgewicht, Feinmotorik oder Muskelkraft
Weitere Rehabilitationsziele

Weitere Rehabilitationsziele

  • Verbesserte intellektuelle und motorische Leistungsfähigkeit bei geistiger Behinderung
  • Verbesserte psychomotorische Stabilität bei psychischer Behinderung
  • Dauerhafte Eingliederung in die Gesellschaft und das Arbeitsleben
  • Erreichen größtmöglicher persönlicher Unabhängigkeit
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Stabilisierung/ Verbesserung von Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl

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